Ärzte Zeitung, 11.05.2012

PLATOW Empfehlung

Discover Financial Services expandiert am Äquator

Für Discover Financial Services werden die USA zu eng. Als erstes Land außerhalb des Heimatmarktes hat sich die Direktbank Ecuador ausgesucht, um die Kreditkarte "Discover Card" international zu vermarkten.

Doch schon jetzt ist es möglich, mit der Karte beispielsweise in Indien oder in China zu bezahlen. In den USA macht die Discover Card den drei großen etablierten Kreditkartenunternehmen große Konkurrenz.

Schon im achten Quartal in Folge waren die Zahlen besser als von Analysten erwartet. Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal 2012 bei 1,18 US-Dollar, die Konsensschätzung war 0,94 US-Dollar.

Für das laufende Jahr prognostiziert der Vorstand von Discover Financial Services ein EPS-Wachstum von 10 bis 15 Prozent.

Nach Daten des eigenen U.S. Spending Monitors könnte dieses Ziel wegen des Abflachens des US-Konsumklimas im April schwer zu erreichen sein.

Doch auch mit einem 2012er Gewinn je Aktie von vier Dollar (2011: 4,06 US-Dollar) ist die Aktie deutlich günstiger als die Konkurrenz (2012er-Kurs-Gewinn-Verhältnis 8).

Ein Ende des Aufwärtstrends, der seit drei Jahren andauert, wird daher nicht gesehen. Kaufen Sie bis 33,50 Dollar. Sichern Sie sich bei 27 Dollar ab.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10475)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »