Ärzte Zeitung, 08.06.2012

PLATOW-Empfehlung

Stratec nicht mehr überhitzt, sondern grundsolide

Aktionäre hatten zuletzt wenig zu lachen bei Stratec Biomedical. Ein Kursverfall hat vereinzelt aber auch sein Gutes, wenn ein scheinbar absurdes Limit plötzlich doch noch aufgeht. Genau das passierte bei dem Unternehmen.

Freilich half Stratec seinerzeit kräftig nach. Das Management versteckte die Senkung der EBIT-Prognose 2012 unauffällig in einer Meldung. Anleger reagierten erbost und schickten den Titel (31,63 Euro) 16 % in den Keller. Dabei unterschritt er vorübergehend die 200-Tage-Linie, die sich danach aber als zuverlässige Auffanglinie erwies.

Das Chartbild wirkt nun nicht mehr überhitzt, sondern grundsolide. Anleger können die gedrückten Kurse zum Einstieg nutzen, denn mittelfristig spielt es keine große Rolle, ob Stratec mit vollautomatischen Analysesystemen nun "mindestens 19 Prozent" oder "zwischen 17 und 19 Prozent" vor Zinsen und Steuern verdient.

Das 2012er-KGV von 19 ist durch das hohe Wachstum bei Umsatz (+ 17 Prozent) und Nettogewinn (+ 29 Prozent) in 2012 gerechtfertigt. Ihren Stopp sollten Anleger bei 24 Euro setzen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »