Ärzte Zeitung, 19.06.2012

Konjunkturoptimismus lässt im Juni nach

MANNHEIM (dpa). Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten ist im Juni so stark eingebrochen wie seit Oktober 1998 nicht mehr.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sanken um 27,7 Punkte auf minus 16,9 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Volkswirte hatten mit einer viel moderateren Eintrübung gerechnet.

"Zum deutlichen Rückgang des Indikators dürfte die Zuspitzung der Lage des spanischen Bankensektors und der über weite Teile des Umfragezeitraums noch unbekannte Ausgang der griechischen Parlamentswahl beigetragen haben", kommentierte das ZEW die Zahlen. Die Lagebeurteilung gab ebenfalls deutlich nach. Sie sank um 10,9 Punkte auf 33,2 Zähler.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10694)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »