Ärzte Zeitung, 25.06.2012

Deutschlands Schulden: 2,042 Billionen Euro

WIESBADEN (dpa). Die Schulden der öffentlichen Hand in Deutschland haben ein Rekordhoch erreicht: Bund, Länder und Kommunen standen am Ende des ersten Quartals 2012 mit 2,042 Billionen Euro in der Kreide.

Das waren 2,1 Prozent oder 42,3 Milliarden Euro mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Schulden des Bundes und seiner Extrahaushalte legten binnen Jahresfrist um 1,0 Prozent auf rund 1,286 Billionen Euro zu.

Der Schuldenberg der Länder wuchs um 4,0 Prozent auf 622,7 Milliarden Euro. Die Schulden der Gemeinden legten um 4,7 Prozent auf 133,1 Milliarden Euro zu.

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[27.06.2012, 14:27:12]
Annelies Roloff 
Geldvermögen
Schulden sind Verbindlichkeiten.
Wer hat sie bei wem und wofür? Sind es Leistungen für die Daseinsvorsorge?

Wie hoch ist dagegen das private Geldvermögen und um wieviel % ist das im
gleichen Zeitraum gestiegen und auf wieviel % der Bevölkerung verteilt?

Erst damit kann die Ungerchtigkeit zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung ihrer Ergebnisse deutlich gemacht werden !

Aber daran ist diese Zeitschrift wohl kaum interessiert.

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