Ärzte Zeitung, 18.08.2012

PLATOW-Empfehlung

Allianz bleibt noch vorsichtig mit der Prognoseanhebung

Vorstandslenker sehen derzeit überall Risiken. Euroland-Schulden, die Konjunktur oder auch die bevorstehende Hurrikan-Saison scheinen beispielsweise die Manager bei der Allianz zu beschäftigen. Der Konzern sucht jedenfalls händeringend nach Gründen, um die eigene Guidance nicht anheben zu müssen.

4,7 Mrd. Euro verdiente der Versicherungsriese im ersten Halbjahr 2012 operativ. Für das Gesamtjahr werden immer noch 8,2 Mrd. Euro bei einer Abweichung von maximal 500 Millionen Euro angestrebt.

Weit mehr als die Hälfte seines Jahresziels hat der Konzern also schon erreicht. Offenbar will die Allianz ein Verfehlen vermeiden und wartet deshalb mit der Prognoseanhebung ab. Dabei spricht neben dem konservativen Ausblick viel für das Papier. Die Dividendenrendite liegt bei deutlich über fünf Prozent.

Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis rechnen die meisten Analysten für 2013 mit attraktiven sieben. Wenn nun noch der Markt seinen Lauf fortsetzt, sollte sich die Aktie sukzessive dreistelligen Kursbereichen nähern. Anleger kaufen auf aktuellem Niveau bis 82,50 Euro.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10912)
Organisationen
Allianz (1208)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »