Ärzte Zeitung, 08.09.2012

Studie

Zahlungsmoral bleibt auf hohem Niveau

DARMSTADT (dpa). Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen bleibt ungeachtet der weiter schwelenden Schuldenkrise auf hohem Niveau.

Der D&B-Zahlungsindex ging im August zwar den dritten Monat in Folge leicht zurück, liegt aber immer noch in der Nähe seines im Mai erreichten Rekordhochs. Der Indikator fiel auf 87,58 (Juli: 87,59) Prozent, wie der Wirtschaftsinformations-Dienstleister D&B am Freitag mitteilte.

Die nach wie vor günstige Lage bei der Zahlungsmoral dürfte sich nach Einschätzung von D&B-Geschäftsführer Thomas Dold auch nicht so schnell ändern.

«Ich sehe derzeit keine Anzeichen, dass die Zahlungsmoral in den kommenden Monaten drastisch sinken wird», sagte er. Es sei nach wie vor genug Liquidität bei den Unternehmen vorhanden.

D&B Deutschland gehört zur Bisnode-Gruppe. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen.

D&B wurde 1841 in New York gegründet und erstellt auf Basis von 600 Millionen Rechnungen und Auswertung von Daten von mehr als 700 000 deutschen Firmen eine regelmäßige Studie zur Zahlungsmoral.

Weltweit wertet D&B mehr als 20 Milliarden Rechnungen aus und verfügt zudem über Daten zu 200 Millionen Unternehmen in mehr als 200 Ländern.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10819)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »