Ärzte Zeitung, 21.10.2012

PLATOW-Empfehlung

Verint behält Überblick im Datendschungel

Die weltweite Flut an Daten wächst mit einer enormen Geschwindigkeit. Um den Überblick nicht zu verlieren, setzten Betriebe zunehmend intelligente Software ein. Ein wichtiger, aber in Deutschland fast unbekannter Player in diesem Bereich ist Verint.

Das US-Unternehmen arbeitet an Programmen, um komplexe Datenquellen auszuwerten. Ein weiteres Betätigungsfeld sind Sicherheitsanwendungen. Mit der Videomanagementsoftware Nextiva lassen sich geografische Orte besser überwachen.

Viele Großkonzerne wenden diese Lösungen bereits an. Die anhaltend gute Marktstellung hat Umsatz und Gewinn von Verint stetig steigen lassen. Die Mehrheit der Analysten erwartet weiteres Wachstum.

Bislang zeigen institutionelle Investoren wenig Interesse an Verint, vor allem, weil Comverse 41 Prozent der Aktien hält. Das könnte sich ändern. Verint will Comverse nun selbst übernehmen.

Dadurch wird die Eigentümerstruktur transparenter und die Aktie besser handelbar. Einer Neubewertung an der Wall Street steht somit nichts im Wege. Langfristig orientierte Anleger bauen bis 27,50 Dollar eine Position auf.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10958)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »