Ärzte Zeitung, 17.12.2012

Studie

Deutsche horten 8000 Tonnen Gold

HANAU. Fast 8000 Tonnen Gold besitzen Privatpersonen in Deutschland laut einer Studie der Steinbeis-Hochschule in Berlin. Sie haben demnach mittlerweile mehr Geld in Gold als in direkten Aktienanlagen investiert.

Die Hälfte der Befragten lagerten ihr Gold zu Hause. Die beliebteste Art der Goldanlage seien Barren, die vorzugsweise am Bankschalter gekauft und bar bezahlt würden, heißt es in der vom Hanauer Edelmetallkonzern Heraeus in Auftrag gegebenen Studie "Goldinvestments: Besitz, Trends und Erwartungen von Privatpersonen in Deutschland 2012".

Befragt wurden 2000 Bundesbürger über 18 Jahre. Ein Drittel davon erachte Gold als Teil einer langfristigen Anlagestrategie. Die Renditeerwartungen würden eher als zweitrangig gesehen.

Nahezu alle Befragten seien mit ihrer Entscheidung für eine Kapitalanlage in Gold zufrieden. 85 Prozent wollten ihr Gold halten. Mehr als die Hälfte rechne mit steigender Attraktivität von Investitionen in Gold. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10479)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »