Ärzte Zeitung, 17.01.2013

Schuldenkrise

Regierung senkt Konjunkturprognose

BERLIN. Auch wenn die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Rest Europas bisher gut durch die Schuldenkrise gekommen ist, musste die Regierung jetzt ihre Einschätzung aus dem Herbst für das Wachstum 2013 von 1,0 Prozent auf 0,4 Prozent nach unten korrigieren.

Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und der Eurozone hätten viele deutsche Unternehmen im Winter veranlasst, geplante Investitionen zu verschieben, erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts am Mittwoch in Berlin.

Im weiteren Jahresverlauf werde der Aufschwung dank der guten Inlandsnachfrage wieder anziehen. Im nächsten Jahr soll es ein robustes Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent geben. Deutschland wird auch 2013 Vorreiter bei Wirtschaft und Arbeitsmarkt sein, so Rösler weiter. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Prostatakrebs bei jungen Männern immer früher entdeckt

Im Vergleich zu den 1990er Jahren wird heute das Prostatakarzinom bei Männern unter 50 Jahren bereits in früheren Stadien diagnostiziert. Darauf deuten Studienergebnisse hin. mehr »

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Britische Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Pfunde weg, Diabetes weg

Starke Gewichtsreduktion ohne Adipositas-Chirurgie: Das britische „Counterweight-Plus“-Programm bietet Patienten eine Option, die auch in Hausarztpraxen funktioniert. mehr »