Ärzte Zeitung, 25.02.2013

EZB

Milliardengewinn mit Krisenländer-Anleihen

FRANKFURT/MAIN. Staatsanleihen von Euro-Krisenländern haben der Europäischen Zentralbank (EZB) im vergangenen Jahr Milliarden in die Kasse gespült.

Wie die EZB in Frankfurt mitteilte, betrugen die Zinseinnahmen aus dem ersten Anleihekaufprogramm 1,1 Milliarden Euro. Alleine mit griechischen Anleihen wurden 555 Millionen Euro Gewinn gemacht.

Insgesamt habe die Notenbank ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr von 1,89 Milliarden Euro auf 2,16 Milliarden Euro gesteigert. Der Netto-Profit habe sich von 728 Millionen Euro auf 998 Millionen Euro erhöht.

Ende 2012 hielten die Notenbanken der Eurozone laut EZB noch Staatsanleihen von Eurokrisenländern im Wert von 208,7 Milliarden Euro. (eb)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10470)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »