Ärzte Zeitung, 12.05.2014

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Kursfeuerwerk beim Industriezulieferer Isra Vision

Die Aktie hat ihr Januarhoch wieder in Reichweite, wurde Anfang März in Bezug auf Isra Vision konstatiert. Der Bildverarbeitungsspezialist hatte gerade starke Zahlen für das Auftaktquartal (per 31.12.) veröffentlicht und eine offensive Prognose ausgegeben.

Die Reaktion der Börsianer kam prompt: Das Papier überwand die Marke mit Verve und kletterte Anfang April trotz Krim-Krise auf über 54 Euro. Nach einem Rücksetzer ging es in den vergangenen Tagen sogar noch höher hinaus. Ihr derzeitiges Kursniveau hatte die Aktie zuletzt zur Jahrtausendwende gesehen.

Von einer Überhitzung wie zu Dotcom-Zeiten scheint Isra indes weit entfernt zu sein. Zwar kommt der Anteilschein nach Schätzungen auf ein üppiges 13/14er-KGV von gut 18. Weil die Darmstädter ihren Nettogewinn im Folgejahr aber erneut um mindestens zehn Prozent steigern dürften, fällt das KGV für 2014/15 auf höchstens 16,6.

CEO Enis Ersu betont immer wieder seinen Akquisitionswillen. Macht Isra hier Nägel mit Köpfen, dürfte das die Aktie weiter beflügeln. Zumindest einen Zukauf plant Ersu noch in diesem Fiskaljahr. Mutige Anleger greifen bis 55 Euro zu, Stopp bei 43 Euro.

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