Ärzte Zeitung, 30.07.2014

Anleihen

Zehnjahresrendite fällt auf Rekordtief

FRANKFURT/MAIN. Politische Krisen und die anhaltende Niedrigzinspolitik der Zentralbanken haben die Zinsen von deutschen Staatsanleihen auf ein Rekordtief getrieben.

Am Dienstag fiel die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen bis auf 1,119 Prozent. Das ist der tiefste jemals erreichte Stand. Das alte Rekordtief vom Sommer 2012 - kurz bevor EZB-Chef Mario Draghi seine "Euro-Garantie" aussprach - wurde leicht unterboten.

Damals war der Zehnjahreszins bis auf 1,127 Prozent gefallen. Anfang des Jahres war allgemein mit langsam wieder ansteigenden Zinsen gerechnet worden, aber nach der Zinssenkung der EZB und angesichts der vielen internationalen Krisenherde hat sich die Entwicklung wieder umgedreht. (dpa/ger)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10989)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Psychotherapeuten werfen der Koalition Diskriminierung vor

15:07Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das TSVG. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »

Zwei AOKen geben Zusatzbeitrag preis

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die AOK Baden-Württemberg und AOK Nordwest. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »