Ärzte Zeitung, 29.09.2014

PLATOW Empfehlung

Procter & Gamble ruht sich auf Erfolgen nicht aus

Mit einer Nettoumsatzrendite von 14Prozent arbeitete der Markenkonzern Procter & Gamble im Fiskaljahr 2013/14 (zum 30.6.) außergewöhnlich profitabel. Dennoch ist CEO Alan Lafley mit der Ertragskraft noch nicht zufrieden.

Derzeit wird ein konsequentes Kostensenkungsprogramm umgesezt, das die Ertragsstärke abermals steigern soll. Insgesamt stehen bei den Amerikanern rund 100 Marken zur Disposition, die unter Lafleys Erwartungen abschneiden.

Selbst ein Verkauf der Batteriesparte Duracell oder des Rasierapparate-Spezialisten Braun ist nicht ausgeschlossen. Analysten sind fest davon überzeugt, dass die Strategie bei dem Konsumgütergiganten aufgeht.

Zwar erwarten sie, dass die Erlöse aufgrund der Bereinigung des Produktportfolios bis 2016/17 nur jeweils im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen. Allerdings sollte die Nettoumsatzrendite in der gleichen Zeit auf 16 Prozent anziehen.

Wir halten die Schätzung der Experten, dass der Nettogewinn je Aktie in den kommenden drei Jahren um insgesamt 23 Prozent zulegt, für realistisch.

Mit einem 14/15er-KGV von 19 ist die Aktie aktuell keinesfalls zu teuer. Anleger greifen bis 85,20 Dollar (66,82 Euro) zu, Stopp bei 68 Dollar.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10576)
Organisationen
Procter & Gamble (91)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »