Ärzte Zeitung, 01.12.2014
 

PLATOW-Empfehlung

United Internet will mit Berliner Start-up punkten

Der von CEO Ralph Dommermuth geführte Telekommunikations- und Onlinedienstleister United Internet hat mit seiner Beteiligung an der Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet viel Freude.

So ist die Beteiligung von 10,7 Prozent, die zum Preis von umgerechnet etwa 35 Euro je Aktie erworben wurde, an der Börse mittlerweile deutlich mehr wert. Da der Vorstandsvorsitzende offenbar von dem Geschäftsmodell, das den Aufbau aussichtsreicher Web-Firmen im Rekordtempo beinhaltet, überzeugt ist, schließt er eine Aufstockung der Beteiligung keinesfalls aus.

Im Kerngeschäft des TecDax-Konzerns läuft es zudem hervorragend. Wie kürzlich publiziert wurde, stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um elf Prozent. Der Gewinn je Aktie schnellte sogar um 56 Prozent nach oben. Da die Neukundengewinnung sehr erfolgreich läuft, durften die Gesamtjahreszahlen ebenfalls gut ausfallen.

Für 2015 bleiben die Aussichten intakt. Analysten rechnen mit einer Nettogewinnsteigerung von 21 Prozent. Dies rechtfertigt ein 2015er-KGV von 19 bei dem Titel durchaus. Anleger steigen bis 36 Euro ein mit Stopp bei 28,80 Euro.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10519)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »

Jamaika – Paritätische Finanzierung ist vom Tisch

Ein neues Sondierungspapier zeigt: Die potenziellen Jamaika-Partner suchen nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner in der Gesundheitspolitik. mehr »