Ärzte Zeitung, 29.06.2015

PLATOW-Empfehlung

Telekom-Aktie lässt aufhorchen

Nach einer Konsolidierungsphase, die zuletzt zwei Monate anhielt, schaltete die Aktie der Deutschen Telekom in den vergangenen Tagen einen deutlich höheren Gang ein. Kurse von über 100 Euro, wie wir sie zur Jahrtausendwende gesehen haben, wird der Titel auf absehbare Zeit wohl kaum erreichen.

Allerdings sind wir der Überzeugung, dass der mittlerweile seit Anfang 2013 anhaltende Aufwärtstrend neue Nahrung findet. Zum einen entwickeln sich die umfangreichen Aktivitäten sehr gut.

Zum anderen zeichnen sich im europäischen Geschäft deutliche Erholungstendenzen ab. Zudem könnten die Rheinländer auf dem Heimatmarkt umfangreiche Fördermittel erhalten, die für den dringend benötigten Breitbandausbau in ländlichen Gebieten vorgesehen sind.

Das 2015er-KGV liegt mit von uns geschätzten 22 etwas über dem Marktdurchschnitt. Jedoch sollte der Gewinn pro Aktie bis 2017 um insgesamt 30 Prozent zulegen, was sehr ordentlich ist.

Zudem sichert die 2015er-Dividendenrendite mit 3,3 Prozent den Titel gut nach unten ab. In den beiden Folgejahren rechnen wir überdies mit einer Anhebung bei der Ausschüttung.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10819)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »