Ärzte Zeitung, 21.09.2015

PLATOW-Empfehlung

Hannover Rück ist Anlegern gegenüber spendabel

Bei vielen Rückversicherern ist die Kapitalausstattung schon seit Jahren gut. Deshalb ist ihre Bereitschaft, finanzielle Risiken aufzunehmen, sehr hoch, was auf die Preise innerhalb der Branche drückt. Allerdings könnte die Talsohle zumindest für Hannover Rück schon bald erreicht sein.

So sieht CEO Ulrich Wallin in einigen Sparten eine Stabilisierung der Prämien oder sogar teilweise die Gelegenheit zu Preiserhöhungen. Hierbei setze vor allem die anziehende Konjunktur in den USA positive Signale. Für das laufende Jahr rechnet der Firmenlenker mit einem Nettogewinn in Höhe von 950 Millionen Euro.

Damit wäre die Gesellschaft nicht weit von der Rekordmarke aus dem Vorjahr entfernt. In den kommenden drei Jahren ist davon auszugehen, dass der Gewinn je Aktie bei den Niedersachsen stabil bleibt.

Mit einem 2016er-KGV von elf ist der Titel daher fair bewertet. Attraktiv sind hingegen die Ausschüttungen, die der MDax-Konzern an seine Anteilseigner zahlt.

Bei der 2016er-Dividendenrendite sind 4,7 Prozent zu erwarten und für die beiden Folgejahre stabile Auskehrungen. Dies ist im Niedrigzinsumfeld sehr durchaus ordentlich.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10450)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »