Ärzte Zeitung, 01.07.2016
 

Steuer

Vermittlungsgebühr für Haushaltshilfe lässt der Fiskus nicht gelten

KÖLN. Beim Thema "haushaltsnahe Dienstleistungen" ist der Fiskus streng - und zwar zu Recht, wie nun das Finanzgericht Köln entschieden hat : Wer sich eine Haushaltshilfe durch eine Agentur vermitteln lässt, kann außer den Zahlungen an die Beschäftigte nicht auch die Gebühren für die Vermittlung der Arbeitskraft vom steuerpflichtigen Einkommen absetzen.

Das Finanzgericht Köln bestätigte die Entscheidung des Finanzamtes, das im Streitfall der Steuerzahlerin die für die Vermittlung der Kraft und die laufenden Gebühren geltend gemachten 204 Euro nicht als "haushaltsnah" anerkannte. Die Leistung der Agentur habe "keine ausreichende Nähe zur Führung des Haushalts", so die Richter. (bü)

Finanzgericht Köln Az.: 3 K 2253/13

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »