Ärzte Zeitung, 05.12.2016
 

Platow Empfehlung

Raumfahrt verhilft Infineon zum Umsatz-Höhenflug

Mit einem Umsatzanstieg von zwölf Prozent auf 6,47 Milliarden Euro ist der Dax-Konzern Infineon im Geschäftsjahr 2015/16 (per 30.9.) deutlich schneller gewachsen als der Markt. Bei einem stagnierenden Halbleitergeschäft wurde das Unternehmenswachstum von allen Segmenten getragen. Am stärksten zulegen konnte der Bereich Power Management & Multimarket, der sich beispielsweise durch den Absatz von Chips für die Datenverarbeitung, Mobilinfrastruktur oder Raumfahrt mit einem Erlösanstieg von 14 Prozent überdurchschnittlich schnell entwickelte.

Das Segmentergebnis zeigt aber, dass der rasante Anstieg zulasten der Profitabilität erkauft wurde. Im Gegensatz hierzu wurde mit einem Umsatzanstieg von fünf Prozent im Bereich Chip Card & Security (CCS) das geringste Wachstum generiert. Wegen des relativ geringen Umsatzbeitrags von knapp elf Prozent ist das schwache Segmentwachstum jedoch verschmerzbar. Vielmehr hat CCS durch die erfreuliche Ergebnisentwicklung überproportional zum Konzernergebnis beigetragen, das gegenüber Vorjahr um 16,9 Prozent auf 743 Millionen Euro angestiegen ist. Bewertet wird der Titel mit einem 2017er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22. Anleger greifen deshalb mit Stopp bei 12,80 Euro zu.

Chance:HHH Risiko:HH ISIN: DE0006231004

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10519)
Organisationen
Infineon (45)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »