Ärzte Zeitung, 12.12.2016
 

Platow Empfehlung

Jungheinrich verheißt günstige Einstiegschance

Erst Allzeithoch, dann tiefer Absturz – Jungheinrich-Aktionäre durchlebten in den vergangenen Wochen ganz unterschiedliche Gefühle. Mitten hinein in den Abwärtstrend sorgten die Zahlen zum dritten Quartal zwar für eine Gegenbewegung, letztlich fiel das Papier aber bis auf die Höhe seines Tiefs aus dem Juli bei gut 24 Euro. Mit der Stimmung am Aktienmarkt drehte aber auch die Vorzugsaktie des Gabelstapler- und Logistikspezialisten unter großen Börsenumsätzen ins Plus.

Operativ sind die Hamburger ohnehin auf Kurs. Das Wachstum habe sich im Q3 nochmals beschleunigt, meldete das Management. Dem starken Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 754 Millionen Euro standen Auftragseingänge von 781 Millionen Euro (+8,5 Prozent) gegenüber. Das SDax-Mitglied bestätigte daher seine Sommer-Prognosen, doch auch für 2017 bietet das Orderbuch eine gute Grundlage. Jüngste Analystenschätzungen lassen dann ein KGV von 16 erwarten, was angesichts einer Dividendenrendite von 1,8 Prozent attraktiv scheint. Der Rückgang der EBIT-Marge im Q3 auf 6,7 Prozent ist vermutlich temporär. Anleger können aktuelle Kurse daher zum Einstieg nutzen – Stopp bei 21 Euro.

Chance:HHHH Risiko:HHH ISIN: DE0006219934

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10519)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »