Ärzte Zeitung online, 21.03.2017

Bundesbank

Deutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung

FRANKFURT/MAIN. Die Bundesbank bleibt optimistisch für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs", schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. "Ein wesentlicher Träger des Wirtschaftswachstums ist gegenwärtig die Industrie, die von einer lebhaften Nachfrage aus dem Inland und dem Ausland profitiert."

Der unerwartet starke Einbruch der Industrieaufträge zum Jahresauftakt sei "kein Anlass zur Sorge", erklärten die Konjunkturexperten. Der Rückgang sei als Folge der ungewöhnlich starken Bestellungen Ende 2016 zu sehen. Außerdem spreche die "merklich aufgehellte Stimmung im verarbeitenden Gewerbe" für mehr Wachstum. Die Industrieproduktion dürfte daher "spürbar" zum Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im ersten Quartal 2017 beitragen.

Auch die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt sieht die Bundesbank unverändert mit Zuversicht. In den nächsten Monaten könnten in erheblichem Umfang zusätzliche Stellen aufgebaut werden. Bei der Preisentwicklung erwarten die Währungshüter in den kommenden Monaten keine größeren Veränderungen. Demnach dürfte die Inflationsrate um die Marke von zwei Prozent schwanken. Im Februar waren die Verbraucherpreise in Deutschland – angetrieben von höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen – erstmals seit vier Jahren mit 2,2 Prozent wieder um mehr als 2 Prozent gestiegen.(dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10869)
Organisationen
Bundesbank (166)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »