Ärzte Zeitung online, 15.05.2017
 

Platow Empfehlung

Henkel erreicht Allzeithoch – und will weiter wachsen

Gelungener Jahresstart für Henkel. Der Persil-Hersteller knackte mit einem Umsatz im ersten Quartal von knapp 5,1 Milliarden Euro (+13,6 Prozent) erstmals die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro, vor allem dank des Kaufs von Sun Products im Herbst 2016. Organisch wuchs Henkel um vier Prozent. Das EBIT kletterte um 13,8 Prozent auf 854 Millionen Euro, die Marge auf 16,9 Prozent.

An den Zielen für 2017 hält CEO Hans van Bylen fest: Das organische Wachstum soll zwei bis vier Prozent erreichen, die EBIT-Marge auf 17 Prozent steigen. Die Vereinbarungen zum Kauf von Darex Packaging Technologies sowie Nattura Laboratorios aus Mexiko wurden unterzeichnet.

Die Aktie gab Ende vergangener Woche leicht nach. Anleger hatten wohl auf eine Anhebung der Prognose gehofft. Verläuft das zweite Quartal gut, dürfte sie zum Halbjahr kommen. Erst kürzlich führte der intakte Aufwärtstrend den Titel auf ein neues Allzeithoch (127,50 Euro).

Für 2017 scheint ein Gewinn je Aktie von etwa 5,80 Euro plausibel, was dem von van Bylen erhofften Anstieg von sieben bis neun Prozent und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 21 entspricht. Damit ist das Papier eine Option – Stopp bei 94,10 Euro.

Chance:HHH; Risiko:HH; ISIN: DE0006048432

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10527)
Organisationen
Henkel (37)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vom Sinn und Unsinn medikamentöser Arthrose-Therapien

Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage medikamentöser Therapien wurde nun präsentiert. mehr »

Diesen Effekt haben Walnüsse auf Lipide

Die Lipidsenkung durch den täglichen Verzehr von Walnüssen stellt sich offenbar unabhängig davon ein, ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fette oder auf beides verzichtet. mehr »

Weltärztebund und Papst im Dialog zur Palliativmedizin

Seltene Kooperation: Weltärztebund und Papst sprechen sich für ein Sterben in Würde aus, aber gegen Euthanasie und assistiertem Selbstmord. mehr »