Ärzte Zeitung online, 26.06.2017

Platow Empfehlung

Deutsche Börse: Rückkaufprogramm verspricht Auftrieb

Rund drei Monate sind seit dem endgültigen Scheitern der Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange nun schon vergangen. Keine Überraschung also, dass auch die zwischenzeitlich zum Umtausch eingereichten Anteilsscheine wieder umgebucht sind.

Der Kurs des Papiers entwickelte sich zwischenzeitlich sehr positiv, da der Börsenbetreiber operativ vom Börsenklima profitierte. An einem Investorentag stand aber das von CEO Carsten Kengeter gestartete Wachstumsprogramm Accelerate im Blickpunkt, welches auch langfristig für schneller steigende Gewinne sorgen soll.

Dabei geht das Management neuerdings bis 2019 (vormals bis 2018) von einem jährlichen Umsatzplus um fünf bis zehn Prozent aus sowie einem Gewinnanstieg von zehn bis 15 Prozent. Aber auch Akquisitionen bleiben auf der Agenda. Ein Beispiel ist die Übernahme der US-Strombörse Nodal Exchange im Frühjahr.

Fundamental ist die Aktie mit einem 2017er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19 nicht überteuert. Zudem wird ein Aktienrückkaufprogramm ab Juli dem Titel zusätzlich Auftrieb geben. Daher ist die Aktie der Deutschen Börse eine Kaufempfehlung – mit Stopp bei 65 Euro.

Chance:* Risiko: ISIN: DE0005810055

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »