Ärzte Zeitung online, 13.10.2017
 

Platow Empfehlung

Lufthansa hebt nach Teilübernahme von Air Berlin auch im Dax ab

Für die Lufthansa läuft es derzeit rund: Nach einer Grundsatzvereinbarung im März wurden jetzt weitreichende Verträge zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Cockpit geschlossen. Die noch nötige Zustimmung der Gewerkschaftsmitglieder dürfte reine Formsache sein. Darin enthalten sind Vergütungsverträge bis 2022, die die Personalkosten im Cockpit um 15 Prozent senken. Nach jahrelangen Streiks herrscht jetzt Tariffrieden bis 2022. Die Umstellung der Pensionsverpflichtungen hebt das EBIT 2017 einmalig um einen signifikanten dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Der Dax-Titel mit der besten Jahresperformance (+106 Prozent) gewinnt so an Stabilität und Flexibilität. Am Donnerstag versenkte Lufthansa den nächsten Nagel und schloss mit Air Berlin Verträge zur Übernahme von Geschäftsbereichen inklusive circa 80 Flugzeugen. Auch mit den Verkehrszahlen des wichtigen Ferienmonats September ist die Kranich-Airline im Aufwind. So glänzen die Kölner mit 12,7 Millionen Gästen (+17,8 Prozent) und einer besseren Auslastung im Personen- und Frachtverkehr. Besonders das Low Cost-Angebot auf der Langstrecke wird ausgeweitet. Mit dem 2018er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7 bleibt die Aktie attraktiv. Anleger können mit Stopp bei 20 Euro zugreifen.

Chance:*** Risiko:*** ISIN: DE0008232125

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10530)
Depotcheck (17)
Organisationen
Lufthansa (153)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »