Ärzte Zeitung online, 03.02.2018

Platow Empfehlung

Daimler hofft auf Auftrieb durch Dividendenerhöhung

Am vergangenen Donnerstag präsentierte Daimler Rekordergebnisse: 2017 stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 164,3 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sogar um 14 Prozent auf rund 14,7 Milliarden Euro. Der Absatz erhöhte sich um neun Prozent.

Der Dax-Konzern habe erneut mehr Autos verkaufen und stärker wachsen können als die Konkurrenz und so die Führung im Premiumsegment ausgebaut, freute sich CEO Dieter Zetsche.

Für die Zukunftsthemen der Mobilität gaben die Schwaben 8,7 Milliarden Euro aus (+15 Prozent) und wollen nun ein weltweites Produktionsnetzwerk für Elektrofahrzeuge und Batterien aufbauen. Für 2018 rechnet Zetsche mit einem leicht steigenden Absatz und Umsatz. Durch hohe Vorleistungen für die Modelloffensive und innovative Technologien werde das EBIT aber nur das 2017er-Niveau erreichen.

Der im August begonnene Aufwärtstrend (+23 Prozent) bleibt aber intakt. Die angekündigte Dividendenerhöhung von 3,25 auf 3,65 Euro je Papier (Rendite: 5,1 Prozent) sollte dem Kurs zusätzlichen Auftrieb verleihen. Anleger können daher beim Anteilsschein zugreifen – mit Stopp bei 54,50 Euro.

Chance: HHHH Risiko: HHH ISIN: DE0007100000

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10604)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »