Ärzte Zeitung online, 12.03.2018

Platow Empfehlung

Deutsche Post gibt mittelfristig gute Aussicht

Auf der Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Post in Bonn herrschte eine gelöste Stimmung. Das Unternehmen hat 2017 seine Zielvorgabe mit 60,4 Milliarden Euro Umsatz (+5,4 Prozent) und einem EBIT von 3,74 Milliarden Euro (+7,2 Prozent) erfüllt.

Dabei fiel das Erlösminus bei Briefsendungen (-0,1 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro) wegen der Bundestagswahlen, aber insbesondere auch wegen anziehender Werbesendungen, geringer aus als von uns erwartet. Das Paketgeschäft florierte mit 1,3 Milliarden Sendungen (+7,8 Prozent) wie schon in den Vorjahren stärker als es selbst die Post mit fünf bis sieben Prozent angenommen hatte.

Wachstumstreiber blieben die Express-Lieferungen, die nun auch den größten Gewinnblock (1,7 Milliarden Euro, +12,4 Prozent) stellen. Aktionäre können sich freuen. Sie erwartet eine von 1,05 auf 1,15 Euro erhöhte Dividende (Rendite: 3,1 Prozent).

Für 2018 plant der Dax-Konzern mit einem EBIT von 4,15 Milliarden Euro, 2020 sollen es vor Zinsen und Steuern bereits 5,0 Milliarden Euro sein. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 bleibt die Aktie (DE0005552004) attraktiv. Tipp: Post-Aktie kaufen mit Stopp bei 32,20 Euro.

Platow online: www.platow.de/AZ

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

16.20 hDie Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »