Ärzte Zeitung online, 09.04.2018

PLATOW-Empfehlung

Kursniveau der Softwareschmiede Atlassian lockt

2002 wurde in Sydney die Software-Schmiede Atlassian gegründet. Nach dem Börsengang Ende 2015 an der Nasdaq wechselte der Firmensitz nach London.

Die Kunden sind in erster Linie Softwareentwickler. Im Geschäftsjahr 2016/2017 (zu Ende Juni) setzte der Konzern 620 Millionen Dollar um (+36%).

Erstmals seit Börsengang stand aber ein Nettoverlust von 42,5 Millionen Dollar in den Büchern. Grund dafür seien "signifikante" Investitionen in Produktentwicklung und Technologieinfrastruktur, heißt es. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres erhöhten sich die Verluste auf 79,2 Millionen Dollar.

Bis Sommer sollen die Verluste aber eingedampft werden. Das Management rechnen für 2017/18 mit maximal 47,8 Millionen Dollar Verlust.

Die Börsennotierung ist für Atlassian bisher eine reine Erfolgsstory. Gebremst wurde die Kurs-Rally erst von der jüngsten weltweiten Marktkorrektur. Inzwischen orientiert das Papier aber wieder nach oben.

Aus operativer Sicht müssen sich die Investitionen bezahlt machen und die Verlustzone wieder verlassen werden. Wir sind optimistisch, dass das gelingen kann. Risikobewusste Anleger nutzen den jüngsten Rücksetzer zum Einstieg, Stopp bei 44,20 Dollar.

Platow online: www.platow.de/AZ

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (11035)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »