Ärzte Zeitung online, 07.04.2018

Anlage

Blackrock-Kunden wünschen waffenfreies Investment

NEW YORK. Nach dem Amoklauf an einer Schule in Parkland, Florida hat der Vermögensverwalter Blackrock neue Investmentfonds unter Ausschluss von Herstellern und Händlern ziviler Schusswaffen angekündigt. Damit reagiere man auf Kundenwünsche, heißt es.

Neben einer Reihe neuer Anlageprodukte sollen künftig auch einige bestehende Fonds Waffenhersteller und -händler ausschließen. Dadurch könnten US-Einzelhandelsgrößen wie Walmart oder Dick's Sporting Goods aus einigen Portfolios fliegen.

Bislang hatte Blackrock mit solchen Investments keine Probleme; die Firma ist einer der größten Aktionäre führender Waffenschmieden und mit rund 6,3 Billionen Dollar Anlegergeld der größte Vermögensverwalter der Welt. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »