Ärzte Zeitung online, 25.08.2018

Kapitalanlage

Turbulenzen und Inflation bringen Goldpreis nicht hoch

FRANKFURT/MAIN. Das als "Krisenwährung" gerühmte Gold steckt selbst in der Krise. Ob Sturz der türkischen Lira, Handelskonflikte, der Streit um Irans Atomprogramm, Nordkorea-Krise, Brexit oder Trump – von alldem konnte Gold ebensowenig profitieren wie von der vielerorts anziehenden Inflation.

Seit Jahresanfang ist der Goldpreis sogar um fast zehn Prozent gesunken. Zurzeit kostet eine Feinunze (31 Gramm) 1190 Dollar, 40 Prozent weniger als zum Preis-Höhepunkt 2011.

Komplett schwarz sehen Experten für das Edelmetall aber nicht. "Gold hat seinen Status als Krisenschutz nicht verloren.

Vielmehr ist die Krisenstimmung noch nicht ausgeprägt genug, damit Gold profitiert", meint etwa Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. (dpa)

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