Ärzte Zeitung online, 04.01.2010

Unterhaltszahlungen lassen sich 2010 besser absetzen

NEU-ISENBURG (reh). Pünktlich zum neuen Jahr warten wieder viele Änderungen im Steuerrecht auf Ärzte. Eine betrifft die Absetzbarkeit von Unterhaltsaufwendungen: Hier können Steuerpflichtige künftig höhere Aufwendungen geltend machen.

Unterhaltszahlungen lassen sich 2010 besser absetzen

Bei der Absetzbarkeit von Unterhaltsaufwendungen können Steuerpflichtige ab 2010 höhere Aufwendungen geltend machen.

Foto: © bilderbox / fotolia.com

Der Höchstbetrag für steuerlich abziehbare Unterhaltsleistungen wird von bislang 7680 Euro auf 8004 Euro angehoben. Zusätzlich sind ab 2010 die für die unterhaltene Person übernommenen Beiträge zu einer Basiskranken- und einer Pflegepflichtversicherung absetzbar.

Und auch in Sachen Unterhaltszahlungen an geschiedene Ehepartner tut sich etwas: Hier erhöht sich der Höchstbetrag von 13 805 Euro für die im Rahmen des Realsplittings abziehbaren Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehepartner um die für den Unterhaltsempfänger übernommenen Beiträge zu einer Basiskranken- und einer Pflegepflichtversicherung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wo Ärzte für die Telematikinfrastruktur gut gerüstet sind

Bis 31. März sollten Vertragsärzte den Anschluss an die Telematikinfrastruktur bestellt haben – sonst drohen Honorarkürzungen. Ein Blick in die KVen zeigt, wie der Stand ist. mehr »

Wo die Masern-Impfung (nicht) angesagt ist

In Deutschland treten Masern zuletzt vermehrt auf, was die Diskussion um eine Impfpflicht neu entfacht hat. Viele Kinder erhalten bislang die Impfungen nicht. Wir zeigen anhand von Landkarten, wie hoch die Masern-Impfquoten in den einzelnen Stadt- und Landkreisen sind. mehr »

Regierung will faire Kassen-Wahl

Bundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. Und der Risikostrukturausgleich soll deutlich mehr Krankheiten enthalten. mehr »