Ärzte Zeitung, 04.05.2011

Zivildienst: Freiwillige bekommen Kindergeld

BERLIN (dpa). Die rund 35.000 Freiwilligen, die den Wegfall des Zivildienstes in Deutschland pro Jahr ausgleichen sollen, haben künftig auch Anspruch auf Kindergeld. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen hat.

Der Kindergeldanspruch galt bisher nur im Freiwilligen Sozialen sowie im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Nach Darstellung des Familienministeriums besteht nun eine einheitliche Regelung. Bei der Obergrenze für das Taschengeld sei bereits beschlossen worden, dass es einen einheitlichen Höchstsatz geben soll.

Das Familienministerium zeigte sich optimistisch, das Ziel von 35.000 Teilnehmern am Bundesfreiwilligendienst zu erreichen. Der Umstand, dass 14.300 Zivildienstleistende auch über den 30. Juni hinaus bereit seien, entsprechenden Dienst zu leisten, sei "schon jetzt ein außerordentlich positives Signal".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Notfall-Probleme „an der Wurzel packen“

Gesundheitsminister Spahn stellt Details seiner Umbaupläne für die Notfallversorgung vor. Die zahlreichen Reaktionen zeigen, wie viele Interessen es bei dem Thema gibt. mehr »

„Wir müssen die Hamsterräder anhalten“

Es gibt in Deutschland ausreichend Ärzte, findet Professor Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Uni in Frankfurt. Welche Kernprobleme er sieht und wie die Versorgung verbessert werden kann, verrät er im Interview. mehr »

Thermometer aus der Blase gezogen

Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche stecken sich bewusst Besenstiele oder Fische ins Organ. Urologen konnten nun ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen – ganz ohne Op. mehr »