Ärzte Zeitung online, 13.03.2018

Steuern

Offshore-Konstrukte sollen meldepflichtig werden

DÜSSELDORF. Im Kampf gegen illegale Steuergestaltungen zieht die Industrieländerorganisation OECD die Daumenschrauben an.

Künftig sollen Berater und Intermediäre, vor allem Kanzleien und Banken, verpflichtet werden, sämtliche "undurchsichtigen Offshore-Strukturen" ihren Kunden sowie dem Finanzamt offenzulegen.

Eine entsprechende Empfehlung veröffentlichte jetzt die OECD. Nach Informationen der "Wirtschafts Woche" wollen die EU-Finanzminister in dieser Woche die OECD-Empfehlungen aufgreifen und umsetzen. Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf die "Panama Papers".

Alle Beteiligten von Gestaltungen, die auf eine Verschleierung von Steuerpflichten hinauslaufen, sollen sich künftig strafbar machen. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder Zweite wartet bis zu drei Wochen auf den Facharzt

Die Ressource Arzt wird knapper – das spiegelt sich in den Wartezeiten wider. Und: Jungen wird die Work-Life-Balance wichtiger. Die Patienten haben dafür oft wenig Verständnis. mehr »

Welche Blutdruckmessung liefert die genaueste Risikovorhersage?

Was ist die zuverlässigste Methode der Blutdruckmessung, um das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Tod eines Patienten vorherzusagen? Zwei Messungen schnitten in einer aktuellen Studie am besten ab. mehr »

Mammografie-Screening kann sich auch bei Männern lohnen

Männer mit erhöhtem Brustkrebsrisiko profitieren ebenfalls von einer Mammografie-Reihenuntersuchung, wie eine Studie bestätigt. mehr »