Ärzte Zeitung, 06.09.2011

Denguefieber verbreitet sich in Südamerika

DÜSSELDORF (eb). Landesweit traten in Paraguay bis Ende Juli über 35.000 Verdachtsfälle von Denguefieber auf. Bei 5933 konnte Dengue labortechnisch nachgewiesen werden. 62 Erkrankte sind daran gestorben.

Besonders stark betroffen sind die Provinzen Alto Paraná, Asuncion, Amambay und Concepción in der Nähe der brasilianischen Grenze.

Dies ist die größte Dengue-Epidemie in der Geschichte des Landes, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) mit.

In Peru gab es dieses Jahr bisher 33.000 Verdachtsfälle, davon 8827 labortechnisch bestätigte. 28 Erkrankte sind gestorben. Es zirkulieren alle 4 Virustypen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »