Ärzte Zeitung, 04.10.2011

Keine Latexhandschuhe für Reinigungskräfte

DRESDEN (eb). Einweg-Gummihandschuhe aus Latex sind für professionelle Reinigungskräfte und für Arbeiten im Haushalt ungeeignet. Das legen die Ergebnisse einer Studie aus Dresden nahe (Dermatitis online).

Die in Putzmitteln enthaltenen Chemikalien wie Formaldehyd können die Handschuhe durchdringen und über den Gummi-Zusatz Thiuram Hautreizungen und -allergien auslösen bis hin zu schweren Kontaktekzemen und Berufsunfähigkeit.

Reinigungskräfte sollten auf dickere Mehrweg-Handschuhe zurückgreifen, die ihre Arbeitgeber zur Verfügung stellen, so die Autoren um Dr. Joanna Liskowsky.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »