Ärzte Zeitung, 11.03.2012

KBV äußert sich nicht zu SPD-Vorschlägen zu IGeL

BERLIN (af). Zurückhaltend reagiert die KBV auf die Pläne der SPD-Bundestagsfraktion für ein IGeL-Eindämmungsgesetz.

"Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler, ist im Rahmen einer Expertenanhörung bei den Parlamentariern der SPD gewesen", sagte KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl der "Ärzte Zeitung".

Die jetzt bekannt gewordenen Details der SPD-Vorschläge seien in der KBV aber nicht bekannt gewesen. So sollen Ärzte IGeL und Kassenleistungen nur noch zeitlich getrennt verordnen dürfen.

Die Vorschläge seien in "enger Kooperation mit der Selbstverwaltung" erarbeitet, hieß es dazu aus der SPD.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »