Ärzte Zeitung, 11.01.2017

IGeL bei Hörsturz

Negativ-Votum für Infusion

ESSEN. Hörsturz-Patienten profitieren nicht von der durchblutungsfördernden Infusionstherapie auf Selbstzahlerbasis. Zu diesem Ergebnis kommt die am Dienstag veröffentlichte, dritte Hörsturz-Bewertung des vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes betriebenen Online-Portals IGeL-Monitor. Die Wissenschaftler des IGeL-Monitors bewerten die Hörsturz-IGeL mit "negativ". Zwei Studien hätten gezeigt, dass behandelte Patienten am Ende nicht besser hörten als Kontrollpatienten. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »