Ärzte Zeitung online, 01.03.2017

IGeL

Weiterer Ärzteverband kritisiert MDS-Schelte

ESSEN. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) wehrt sich gegen die vom Medizinischen Spitzenverband der Krankenkassen (MDS) geäußerte Kritik an IGeL.

Anlässlich der Bilanz, die der MDS zum fünfjährigen Bestehen des von ihm betriebenen Infoportals IGeL-Monitor zog, sagte MDS-Geschäftsführer Dr. Peter Pick, es gebe "nach wie vor auch Ärzte, die IGeL als ‚Lizenz zum Gelddrucken‘ sehen" – laut FÄ eine "unsachgemäße pauschale Schelte".

"Rechtlich ist der Arzt oftmals sogar dazu verpflichtet, dem Patienten medizinische Wahlleistungen anzubieten", so FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen – und zwar dann, wenn Kassenuntersuchungen nicht ausreichten.

Erst vor Kurzem hatte sich der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands gegen ein "generalisiertes Ärztebashing" durch den MDS verwahrt. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »