Ärzte Zeitung online, 09.08.2017
 

Verhütung

Informieren Gynäkologen nicht genug?

JENA. Niedergelassene Gynäkologen schätzen in puncto Verhütung das Wissen ihrer Patientinnen höher und das Infobedürfnis niedriger ein, als es tatsächlich ist. Das ergibt der anlässlich des Weltverhütungstages am Dienstag veröffentlichte Report TANCO (Think About Needs in Contraception). Laut Auftraggeber Jenapharm handelt es sich dabei um die weltweit größte dahingehende Versorgungsstudie mit 18.521 Patientinnen und 1089 Gynäkologen in Deutschland. 60 Prozent aller verhütenden Frauen können sich laut Studie vorstellen, zu einer Langzeitmethode zu wechseln, wenn sie mehr Infos dazu hätten. Aber: Trotz "Dr. Google" kenne jede nur durchschnittlich sechs von 15 gängigen Verhütungsmethoden. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

FDP-Chef gibt den "Bastafari" – Steinmeier gegen Neuwahlen

Die FDP ist aus den Jamaika-Gesprächen ausgestiegen. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erteilt schnellen Neuwahlen eine Absage. KBV-Chef Gassen fordert Tempo. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »