Ärzte Zeitung online, 20.11.2017
 

Hyperhidrose-IGeL

Neutrales Votum für Botulinumtoxin

ESSEN. Bei Hyperhidrose halten sich beim Einsatz von Botulinumtoxin-Injektionen Nutzen und Schaden die Waage. Zu dieser Einschätzung kommt das vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes betriebene Online-Portal IGeL-Monitor, dessen Experten die Selbstzahlerleistung kritisch unter die Lupe genommen haben, wie der MDS am Montag vermeldete. Für das Votum habe der IGeL-Monitor wissenschaftliche Studien ausgewertet. Die Kassen bezahlen bei Hyperhidrose die Diagnose und Behandlung, etwa mit Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden. Unter bestimmten Umständen werden auch die Kosten für eine Behandlung mit Botulinumtoxin übernommen. Als IGeL koste die Behandlung zwischen 360 und 1000 Euro. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »