Ärzte Zeitung, 10.08.2015

Online-Plattform hilft

Patienten sollen Medikationsplan befüllen

HEIDELBERG. Mit einer neuen Online-Plattform will das Aktionsbündnis Sichere Arzneimittelanwendung Rhein-Neckar-Kreis Patienten dabei unterstützen, den Überblick über ihre Arzneimittel zu bewahren.

Auf dem Portal "www.nimmsrichtig.de" könnten Patienten aus einer Liste aller in Deutschland verfügbaren Arzneimittel ihre Medikamente auswählen, in einem Plan zusammenfassen und ausdrucken, heißt es.

Zusätzlich stelle das Portal Infos zur Anwendung der Arzneimittel bereit und der Plan lasse sich jederzeit elektronisch anpassen.

Im Aktionsbündnis kooperieren das Uniklinikum Heidelberg - mit den Abteilungen für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie und Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung - und das Gesundheitsamt.

Bislang habe das Bündnis 60.000 papierbasierte Versionen verteilt, die von Hand ausgefüllt werden mussten.

"Der Arzt erhält durch die Vorlage des vollständigen, stets aktuellen Planes wichtige Informationen über weitere Verordnungen oder Eigenmedikationen des Patienten", sagt Professor Joachim Szescenyi, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »