Hessen

Ärztekammer jetzt auch auf Facebook

Veröffentlicht:

FRANKFURT. Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) ist nun auch auf Facebook zu finden. Unter dem Namen @LAEKHessen will sie die Plattform künftig nutzen, um auf eigene Veranstaltungen hinzuweisen, Neuigkeiten zu verbreiten und vor allem mit der jungen Zielgruppe direkt in Kontakt zu treten.

Dass die Kammer so lange mit einem Facebook-Auftritt gewartet hat, hat nichts mit einer generellen Scheu gegenüber sozialen Netzwerken zu tun – auf Twitter zwitschern die Hessen bereits seit Jahren rege. Vielmehr hing es an rechtlichen Fragen speziell zur Plattform Facebook, deren Klärung sich länger hingezogen habe, erklärt Katja Möhrle, Leiterin der Stabsstelle Medien.

Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" betont sie, dass die Kammer nun verstärkt die Möglichkeit nutzen wolle, auf diese Weise junge Ärzte und Medizinstudierende zu erreichen – und dass auch die Webseite überarbeitet werden solle, um noch mehr Informationen für Berufseinsteiger zu bieten. "Denn die jungen Leute sind die Zukunft der Versorgung und auch die Zukunft der Kammer", so Möhrle.

Bereits im Mai hatte die LÄKH Medizinstudierende und junge Ärzte an ihren Sitz nach Frankfurt eingeladen, um darüber zu diskutieren, was sich der Medizinernachwuchs von der Selbstverwaltung wünscht (die "Ärzte Zeitung" berichtete). Auch damals wurde deutlich, dass ein gut gemachter Social-Media-Auftritt, der einen Mehrwert für die Leser bietet, selbstverständlich sein sollte. (aze)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview

STIKO-Chef Überla: RSV-Empfehlung kommt wohl bis Sommer

NHANES-Analyse

Bei Hörminderung: Hörgeräteträger leben länger

Lesetipps
Neue Hoffnung für Patienten mit Glioblastom: In zwei Pilotstudien mit zwei unterschiedlichen CAR-T-Zelltherapien blieb die Erkrankung bei einigen Patienten über mehrere Monate hinweg stabil. (Symbolbild)

© Richman Photo / stock.adobe.com

Stabile Erkrankung über sechs Monate

Erste Erfolge mit CAR-T-Zelltherapien gegen Glioblastom

Die Empfehlungen zur Erstlinientherapie eines Pankreaskarzinoms wurden um den Wirkstoff NALIRIFOX erweitert.

© Jo Panuwat D / stock.adobe.com

Umstellung auf Living Guideline

S3-Leitlinie zu Pankreaskrebs aktualisiert