Ärzte Zeitung online, 06.11.2009

Krankenhausärzte hoffen auf steigende Mittel

BERLIN (dpa). Die Krankenhausärzte erhoffen sich von der neuen Bundesregierung einen gesundheitspolitischen Kurs mit weiter steigenden Geldmitteln. Die Finanzierung müsse sich nach dem Versorgungsbedarf richten und nicht umgekehrt, forderte der Vorsitzende des Marburger Bundes (MB), Rudolf Henke, anlässlich der MB-Hauptversammlung am Freitag in Berlin.

Nach allen Prognosen fallen wegen der Alterung in der Gesellschaft künftig immer mehr Diagnose- und Behandlungskosten an. Den Regierungswechsel begrüßte Henke ausdrücklich. Der Chef der Klinikärzte-Organisation sagte, die Mediziner hofften auf weniger Zentralismus in der Gesundheitspolitik. Zentral sei aber weiter die solidarische Finanzierung. Medizin dürfe nicht nach Patientengruppen unterscheiden.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11702)
Organisationen
Marbuger Bund (1104)
Personen
Rudolf Henke (502)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »

Bei Diabetes "nicht gleich mit Verboten kommen!"

Professor Hellmut Mehnert ist eine wahre Kapazität auf dem Gebiet der Diabetologie. Anlässlich seines 90. Geburtstags sprach die "Ärzte Zeitung" mit ihm über Patienten-Motivation, Defizite und neue Therapie-Optionen. mehr »