Ärzte Zeitung, 06.09.2010

Positive Zahlen in Wilhelmsburg

HAMBURG (di). Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand auf der Hamburger Elb-Insel hat innerhalb eines Jahres einen beachtlichen Ergebnissprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Die Bilanz für 2009 weist ein Plus von 595 000 Euro aus, damit wurde das Ergebnis um rund 1,25 Millionen Euro verbessert.

Ausschlaggebend waren nach Mitteilung des Krankenhauses höhere Fallzahlen und schwerere Fälle, was zu einer Ertragssteigerung von 5,4 Prozent geführt hat. Im Gegenzug waren die Kosten für die Klinik nur moderat gestiegen.

Die Mitarbeiter sollen im kommenden Jahr von der gestiegenen Wirtschaftlichkeit durch voll ausgezahlte Urlaubs- und Weihnachtsgelder profitieren. Die in katholischer Trägerschaft geführte Klinik will Um- und Ausbauten komplett aus Eigenmitteln bezahlen und unter anderem einen gastroenterologischen Schwerpunkt aufbauen.

Das Haus verfügt über 200 Betten und 20 tagesklinische Behandlungsplätze für geriatrische Frühreha. Eine Besonderheit ist die Seemannsambulanz zur medizinischen Versorgung von Seeleuten im Hamburger Hafen.

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