Ärzte Zeitung, 14.09.2010

Geringere Fluktuation beim Ärztenachwuchs

HEIDELBERG (mn). Die SRH Kliniken haben mit der "Initiative Neue Ärzte" nach eigener Einschätzung gute Bedingungen für Ärzte geschaffen, die am Beginn der Facharztausbildung stehen. Die Fluktuationsrate bei Assistenzärzten sei nach zwei Jahren von 22 auf 15 Prozent gesunken.

Konkret erhalten die Assistenzärzte verbindliche Weiterbildungen, die von der Landesärztekammer vorgeschrieben sind. Die jungen Ärzte werden außerdem von einem Oberarzt als Mentor betreut. Dieser sichert durch Gespräche die persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

Darüber hinaus werden medizinische Zusatzqualifikationen vermittelt und Managementkurse angeboten, so die SRH Kliniken. Um Beruf und Privatleben zu vereinen, gebe es Teilzeitmodelle und Kinderbetreuungshilfen. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2008 wurden nach Angaben des Unternehmens 180 Assistenzärzte eingestellt.

www.initiative-neue-aerzte.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »