Ärzte Zeitung online, 04.12.2010

Keime im Klinik-Trinkwasser gefunden

QUEDLINBURG (dpa). Wegen Keimen im Trinkwasser hat das Klinikum Quedlinburg seinen Betrieb heruntergefahren. Einige geplante Operationen mussten abgesagt, sagte Klinikgeschäftsführer Wolfgang Kullik am Samstag und bestätigte Medienberichte.

Für die Patienten sei ein Vorsorgeplan in Kraft getreten. Das Gesundheitsamt hatte bei einer Routinekontrolle am Donnerstag erhöhte Keimwerte festgestellt. Um welche Keime in welcher Konzentration es sich handelt, war zunächst unklar.

Die Ergebnisse einer Wasseranalyse werden für den Samstag erwartet. Die Verunreinigung betrifft laut Zweckverband Ostharz nur die Klinikgebäude und keine Haushalte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »