Ärzte Zeitung online, 23.12.2010
 

Fonds fördert Ausbildung von 2800 Kräften an Kliniken im Norden

KIEL (di). Der Ausbildungsfonds schleswig-holsteinischer Krankenhäuser ermöglicht im neuen Jahr die Ausbildung von 2800 Nachwuchskräften an 31 Krankenhäusern im Norden. Der größte Anteil entfällt nach Mitteilung der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) mit mehr als 2300 Auszubildenden auf die Gesundheits- und Krankenpflege. Auch Ausbildungsstätten für Krankengymnasten, Hebammen, Logopäden und medizinisch-technische Assistenten profitieren.

Für die praktische und theoretische Ausbildung sowie für Ausbildungsvergütungen schüttet der Fonds in 2011 fast 48 Millionen Euro aus. Aufgebracht werden die Mittel durch einen Zuschlag, den alle Krankenhäuser für jeden behandelten Patienten in Rechnung stellen. Im kommenden Jahr zahlen die Krankenkassen hierfür pro Patienten 83,23 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »