Ärzte Zeitung online, 04.01.2011

Greifswalder Frauenklinik verzeichnet rasanten Anstieg bei Geburten

GREIFSWALD (di). Die Frauenklinik im Greifswalder Universitätsklinikum verzeichnet einen großen Sprung bei den Geburten: 2010 kamen in der Geburtsabteilung 102 Kinder mehr als im Vorjahr zur Welt.

Mit 827 Kindern und 813 Geburten (2009: 725 Kinder) markieren die Greifswalder zugleich einen neuen Rekord nach dem Geburtenknick im Zuge der deutschen Wiedervereinigung.

1989 wurden in Greifswald noch 1587 Geburten registriert, 1991 dann nur noch 825. Die wenigsten Neugeborenen gab es im Jahr 1994 mit 531 Geburten in Greifswald. 409 Mädchen und 418 Jungen, darunter 14 Zwillingspärchen wurden 2010 in der Greifswalder Frauenklinik geboren.

Im Vergleich zu 2009 erhöhte sich die Anzahl der Neugeborenen um 14 Prozent. Bei jeder vierten Frau entschied man sich für einen Kaiserschnitt. Das schwerste Kind, ein Junge aus Greifswald, brachte 5070 Gramm auf die Waage, das leichteste Frühchen, ein Mädchen, wog 465 Gramm. Das kleinste Baby maß 27 Zentimeter, das längste Neugeborene 57 Zentimeter.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ob Land oder Kleinstadt – ohne Arzt läuft’s nicht

Menschen in ländlichen Regionen fühlen sich zunehmend abgehängt von guter medizinischer Versorgung, so eine aktuelle Umfrage. Eine Initiative der AOK will das nun ändern. mehr »

Neu aufgetretene Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal!

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »

Diabetes geht auch auf die Knochen

Auch wenn Diabetiker häufig Probleme mit Knochen und Gelenken haben, besteht meist kein kausaler Zusammenhang. Doch es gibt seltene ossäre Erkrankungen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht werden. mehr »