Ärzte Zeitung, 06.04.2011

UKE erhält Gütesiegel für Informationssicherheit

HAMBURG (eb). Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat nach eigenen Angaben vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik das "ISO 27001-Zertifikat auf der Basis von IT-Grundschutz" erhalten.

Ausgezeichnet wird die 2008 eingeführte e-Patientenakte, die einen papierlosen Klinikalltag ermöglicht. Das UKE sei die erste Klinik in Deutschland, die ihre Sicherheitsstandards in allen Prozessschritten und im Alltag in dieser umfassenden Weise überprüfen ließ.

Die elektronische Patientenakte ermöglicht die sichere Speicherung aller Patienteninformationen, einschließlich des Bild- und Filmmaterials und einen dezentral sicheren Zugriff für berechtigte Ärzte und Pflegekräfte. Die Verfügbarkeitsquote der elektronischen Patientenakte liegt bei 99,97 Prozent, inklusive der Wartungsfenster, so das UKE.

Die zentral gespeicherten Daten sind über ein streng reglementiertes und jetzt auch zertifiziertes Sicherheitssystem zu jeder Zeit und von jedem Ort im Klinikum von genau den am Behandlungsprozess beteiligten Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften aufrufbar. Ein mehrstufiges Sicherheitssystem schützt vor Datenverlust.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12365)
Organisationen
UKE (826)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

Bei jedem Zweiten wirkt der ärztliche Rat

Stress vermeiden, mehr Sport treiben und Abnehmen zählen zu den Klassikern bei den guten Vorsätzen, wie eine Hitliste zeigt. Wenn der Arzt dazu auffordert, macht das vielen Patienten Beine, berichtet die DAK. mehr »

„Das ist keine Propagandaschlacht“

Einige Passagen im geplanten Termineservice- und Versorgungsgesetz stoßen Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie zuversichtlich sind, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »