Ärzte Zeitung, 15.04.2011

Uniklinik im Norden: 44 Millionen Euro in neun Jahren verbaut

LÜBECK (di). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat nach neunjähriger Bauzeit einen 44 Millionen Euro teuren Neubau für Neurowissenschaften und Orthopädie in Betrieb genommen. Am Campus Lübeck wurde damit das Zentralklinikum um 14.000 Quadratmeter erweitert.

Das UKSH erwartet nun effizientere Prozesse bei der Behandlung von Patienten der Neurochirurgie, Orthopädie und Neurologie, Unfallchirurgie und Plastischen Chirurgie. Vor allem für Patienten im kritischen Zustand soll die neue Infrastruktur mit moderner Medizintechnik lebenswichtige Zeit gewinnen.

Durch die direkte Anbindung der fünf neuen an die vorhandenen Operationssäle ist sichergestellt, dass während komplizierter Eingriffe auch Spezialisten anderer chirurgischer Disziplinen vor Ort sind. Der Neubau verfügt über 100 Normalbetten, weitere zehn Betten auf einer Stroke Unit und 16 Betten auf der Intensivstation.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11380)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »