Ärzte Zeitung, 23.05.2011

Kliniken in Sachsen und China vernetzen sich telematisch

DRESDEN (tt). Sächsische Kliniken sind künftig mit chinesischen Kliniken telematisch verbunden. So arbeiten das Universitätsklinikum Dresden, das Herzzentrum Dresden, das Städtische Klinikum Görlitz und die Oberlausitz-Kliniken mit Krankenhäusern in der chinesischen Provinz Hainan zusammen.

Die sächsische Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) eröffnete dort mit ihrem chinesischen Pendant jetzt die Deutsche Teleklinik. "Telemedizin ist der entscheidende Baustein der Gesundheitsversorgung der Zukunft. Sachsen übernimmt hier eine Vorreiterrolle", sagte die Ministerin.

Reiner Rogowski, Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken, sieht in der Kooperation neben medizinischen auch wirtschaftliche Chancen. "Telemedizinische Vernetzung ist ein wichtiges Instrument, das sächsische Krankenhäuser in Zukunft verstärkt einsetzen werden - regional und weltweit", sagte er. "Aber auch die Bedeutung für sächsische Medizintechnikunternehmen ist groß. Für sie ergeben sich gute Exportchancen."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Mit Geriatrietests zur Diabetestherapie à la carte

Der eine ist fit, der andere gebrechlich: Alte Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen individuelle Therapieformen. Ein Geriater gibt Tipps. mehr »