Ärzte Zeitung, 30.08.2011

Vivantes mit neuem Zentrum für Übergewichtige

VIVANTES (ami). In Berlin entsteht ein neues Zentrum zur Behandlung von stark übergewichtigen Menschen. Das Vivantes Adipositas-Zentrum am Klinikum Spandau strebt einen Platz unter den Top 5 der Zentren für Adipositasbehandlung in Europa an.

Vivantes Regionaldirektor Dr. Andreas Schmitt rechnet mit rund 500 Patienten pro Jahr. Im vergangenen Jahr hat Vivantes bereits 470 Patienten mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 40 operiert. 2007 waren es gerade mal 20 Patienten.

"Neben deutschen Patienten rechnen wir künftig auch vermehrt mit Patienten aus dem Ausland, zum Beispiel aus den Golfstaaten. Auch hier ist das Thema Adipositas in den letzten Jahren aufgrund des veränderten Lebensstiles inzwischen auf die Agenda gerückt", so Schmitt.

Für die schwergewichtigen Patienten steht spezielles Equipment zur Verfügung. Der OP-Bereich ist mit besonders belastbaren Tischen und Betten und extra breiten Sitzmöbeln ausgestattet, die auch für Patienten mit 250 Kilo Gewicht geeignet sind.

Für die fast ausschließlich minimalinvasiven Operationen stehen extra lange Instrumente zur Verfügung. Bei der Vor- und Nachsorge kooperiert Vivantes mit der auf Adipositas spezialisierten Schwerpunktpraxis der Allgemeinmedizinerin Dr. Anke Rosenthal.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Notfall-Probleme „an der Wurzel packen“

Gesundheitsminister Spahn stellt Details seiner Umbaupläne für die Notfallversorgung vor. Die zahlreichen Reaktionen zeigen, wie viele Interessen es bei dem Thema gibt. mehr »

„Wir müssen die Hamsterräder anhalten“

Es gibt in Deutschland ausreichend Ärzte, findet Professor Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Uni in Frankfurt. Welche Kernprobleme er sieht und wie die Versorgung verbessert werden kann, verrät er im Interview. mehr »

Thermometer aus der Blase gezogen

Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche stecken sich bewusst Besenstiele oder Fische ins Organ. Urologen konnten nun ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen – ganz ohne Op. mehr »